Anfahrt

Aber der Reihe nach. Erst einmal muss man überhaupt zur Regatta kommen. Und das war dieses Wochenende nicht das Einfachste. Die A3 nach Würzburg war mal wieder vollkommen dicht. Nicht nur, dass sie sowieso nur noch aus Baustellen besteht, nein, ein paar ermüdete Brummi-Fahrer hatten sich wohl entschlossen ihr Nickerchen direkt in der Leitplanke nachzuholen, und so die restlichen Fahrspuren auch noch zu sperren.

So mußte man sich also die Zeit im Stau mit albernen Spielchen vertreiben. Glücklicherweise hatten wir in unserem Wagen uns spontan entschlossen kurz nach Marktheidenfeld von Autobahn abzufahren und kamen so ganz gut voran. Der Mixed-Vierer hatte mehr Pech. Wegen ihrer frühen Startzeit anderthalb Stunden vor uns losgefahren, kamen sie erst gut eine Stunde nach uns an, da sie in dem schlimmen Stau vor Würzburg hingen blieben. Die Probleme hatten alle, die aus Westen angereist kamen. Ein Saarbrücker erzählte, sie seien neun Stunden unterwegs gewesen. Jedenfalls hat die Regattaleitung Verspätungen entspannt entgegen genommen, und alle unsere Boote konnten noch starten.

Die Rennen

Den Anfang machte der Masters A Mixed-Vierer mit Christiane, Jutta, Tilman, Constantijn und der Steuerfrau Anna. Die Mannschaft hatte sich kurzfristig gefunden und konnte vorher wenig zusammen trainieren. Trotzdem fuhren sie eine gute Zeit heraus und mussten sich nur dem Mixed-Vierer der Germanen geschlagen geben.

Als nächstes gingen Pia und Connie im Masters B Doppelzweier auf die Strecke. Vor ihnen starte ein Zweier eine Alterklasse unter ihnen. Im Ziel hatten sie den Vorsprung bis auf 5 Sekunden aufgeholt. Ihren eigentlichen Konkurrentinnen haben sie über eine Minute abgenommen.

Katrin steckte auch im Stau und es war nicht klar, ob sie es rechtzeitig schaffen würde. Wer nahe genug am Riggerplatz stand konnte die leisen Flüche Robinas vernehmen:"Und nur weil sie ne Stunde länger pennen wollte!@#*". Aber letztlich konnten die beiden dann doch im Doppelzweier Masters A starten. Der Tradition dieser Mannschaft folgend, fingen sie sich einen Krebs ein, mussten anhalten und die Skulls neu ordnen. Wahrscheinlich wäre eine noch bessere Zeit rausgekommen, aber auch so konnten sie ihr Rennen mit deutlichem Vorsprung gewinnen. Und konnten sich in der internen Konkurrenz mit einer Sekunde gegen Pia und Connie durchsetzen (dass werden die beiden zwar nie zugegeben, aber es wurmt sie wahrscheinlich gehörig und wird sie zu neuen Höchstleistungen treiben).

Einziges reines Männerboot war der Masters C Einer mit Christian. Vierter und damit vorletzter Platz. Nächstes Jahr will er alle in Grund und Boden fahren. Na, wenn er meint

Nach einer Schiffahrtspause standen die Rennen im Gig Doppelvierer an. Der Master A Vierer mit Astrid, Birgit, Katrin und Robina hatte zwar keine Gegnerinnen, konnte aber die knackige Zeitvorgabe unterbieten. Damit hat nun unsere neue Steuerfrau Anna ihr erstes (von vielen kommenden) Raddaldelchen gewonnen. Zum Abschluss verholfen Connie und Pia dann auch noch zwei Helleninnen im Masters B Rennen zu einem Sieg.




Fazit

War mal wieder schön. Wie die letzten Jahre war das Wetter eher mäßig. Kalt und ein leichter Regen, der den an sich schönen Bootsplatz langsam in eine Schlammgrube verwandelte. Zu futtern gab es die üblichen belegten Laugenstangen, Kuchen und Pasta. Mit dem Gesamtergebniss kann der FRV sehr zufrieden sein. Vier Siege die zu 11 Punkten und damit zum 7.Platz reichten. Der Sieger der Vereinswertung hatte übrigens auch nur 18 Punkte. Da geht also noch was.