Tag 1 Donnerstag: Von Weilburg nach Runkel

Blauer Himmel, Sonnenschein – vier Tage frei und auf dem Wasser. Diese Aussichten ließen die Gesichter der 22 Ruderinnen und Rudern strahlen. Zwei Gesichter verfinsterten sich allerdings kurzfristig, als wir beim Aufriggern in Wetzlar feststellten, dass die Baumann ohne ihre Ausleger auf die Reise geschickt worden war. Während sich Walther - ein Mann der Taten - mit Toni noch mal auf den Weg nach Frankfurt machten, labten sich die Wartenden schon an Albinas köstlichem Wanderfahrt-Einstands-Kuchensortiment.
Schokoladenkuchen mit kandierter Orangenschale und ein Zitronenkuchen mit frischen Datteln aus Saudi-Arabien. Woaw, ein Highlight des Tages!

In Weilburg gestartet, dauerte es nur wenige Minuten, bis wir etwas aufgeregt den Tunnel von Weilburg - ohne Licht, Radar und GPS durchquerten. Das eigentliche Highlight sollte erst gegen Mittag kommen. Unsere Fahrt wurde durch eine nichtintakte Schleuse behindert. Bei höchstem Sonnenstand mussten wir die Boote tragen. Gefühlte 3 km lang! Unser erster Tag endete in Runkel. Von dort ging es dann per Shuttle und Auto nach Laurenburg, wo wir unser Quartier bezogen. Vier gingen in die Zelte, der Rest machte sich in einem 70er Jahre Hotel bequem, dass vor allem durch seine vegetarierfeindliche Speisekarte, dafür aber tellergroße Schnitzel in allen Varianten bestach.
Tag 2 Freitag: Von Runkel nach Laurenburg

Der Freitag sollte als schwarzer Freitag in Erinnerung bleiben, weil Connies schwarzer Packsack verloren ging. Der Inhalt des Packsacks wurde zwar nach einigen Tagen an Connies Adresse geschickt - leider ohne das Geld. Die Finder hatten sich ihren Lohn gleich mal selbst genommen. Am späten Vormittag machten wir einen Stop in Limburg. Dort gab es dann die obligatorische Besichtigung des Doms für die, die ihn noch nicht kannten. Die einen freuten sich am Eis, die anderen schon am Bier, wir ließen es uns gut gehen.
Das ging fast nahtlos in ein delikates Picknick über, für das an diesem Tag Lucia und Uli zuständig waren: Geschälte Karotten, herzhafte Cabanossis, süße Cocktailtomaten und vieles mehr! Durch eine wunderschöne Flusslandschaft fuhren wir an diesem Abend mit unseren Booten zu unserem Quartierort Laurenburg. Dort wurde dann von einigen ein kühles Bad in der Lahn genommen.
Tag 3 Samstag: Von Laurenburg nach Bad Ems

Bequem war die Abfahrt in Laurenburg, weil die Boote schon vor Ort bereitstanden. Bei herrlichem Sonnenschein ging es weiter auf der wunderschönen Lahn. Sogar an einem Weinberg sind wir vorbeigefahren und Albina ist in der Blindflug übers Wasser geflogen. Am Abend zurück im Hotel haben einige ein erfrischendes Bad in der Lahn genommen, um sich den entsprechenden Appetit für das Rumpsteak mit Zwiebeln zu holen. An der großen Tafel in unserem Hotel haben wir dann gemeinsam den letzten Abend mit ein paar Bier ausklingen lassen.
Tag 4 Sonntag: Von Bad Ems nach Lahnstein

Die letzten 12 Kilometer von Bad Ems bis Lahnstein wurden durch viele Schleusen unterbrochen. So hatten wir eine gemütliche Fahrt und das Ab- und Aufriggern lief auch problemlos. Wir waren dann schießlich Sonntag so gegen 18.00 Uhr wieder zu hause.
Renate und Sylvia
